„Pforzheim Revisited“ Stipendiaten

Die Leuchten-Serie „from line to line“

Lena Beigel greift bei der Herstellung ihrer Leuchten-Serie „from line to line“ die traditionelle dekorative Technik des Guillochierens aus dem Schmuckbereich auf und rückt diese in ein neues Licht. Das Hauptgestaltungselement sind Linien. Sie wiederholen sich, verändern sich, spiegeln sich. Immer das gleiche Grundmuster und doch unterschiedliche Endergebnisse. Das Licht scheint durch, bricht sich und strahlt zwischen den Linien hindurch. In Kombination mit Holz und Metall oder komplett in Acryl gehalten, bringen die Leuchten unterschiedliche Atmosphären in einen Raum.

https://www.lenabeigel.de/

Lena Beigel: Stipendium 2016 (3 Monate)

„Plisser“ - „in Falten legen“, Brosche  

Johanna Galefske knüpfte an dem Thema „Struktur“ ihrer Bachelorarbeit an und projizierte Faltstrukturen in Metall. Durch die Anordnung mehrerer regelmäßiger Falten in den Schmuckstücken entsteht eine hohe Flexibilität aber auch Stabilität in der Materialität. Ein Wechselspiel zwischen Bewegung und Versteifung, aber auch zwischen Gewicht und Leichtigkeit kommt so zum Vorschein.

http://www.johannagalefske.de/

Johanna Galefske: Stipendium 2015 (3 Monate)

"Guillochewelten", Postkarten  

Durch das Abtasten einer Welle können mittels der historisch wertvollen Guillochiermaschine unzählig vielfältige Muster entstehen. Damals wurden diese oft errechnet, um sie reproduzierbar zu machen. Yolanda Heintze dagegen geht intuitiv und mit Gefühl an die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten der Maschine heran und kreiert dadurch wunderbare, dem Moment entspringende guillochierte Muster. Das Ergebnis sind einzigartige Guillochewelten die einzeln auf das Papier gedruckt bzw. geprägt werden und so dem Betrachter zum Augenschmaus werden. 

http://yolanda.so/

Yolanda Heintze: Stipendium 2014 (3 Monate)

„Patchwork“, Ringe

Bei den Siegelringen der Serie "Patchwork" treffen verschieden guillochierte Muster auf einer dreidimensionalen Fläche aufeinander. Die guillochierten Bleche werden durch Prägen in ihre Form gebracht. Durch die Kombination dieser historischen Verfahren muss bei der jeweiligen Anwendung auf neue Aspekte geachtet werden. Behutsames Herantasten an die optimale Schnitttiefe und Ausprägung der Form. Mit der ebenso geschichtsträchtigen Technik des Emaillierens wird dem Ring ein finales Highlight auf der Siegelfläche verliehen.

http://www.gisch.design

Katharina Gisch: Stipendium 2014 (3 Monate)

„Gesichter", Halsreif 

Die historische Technik Guilloche erhält in dieser Arbeit im doppelten Sinne ein neues Gesicht. Um die Linien, die die Gesichter bilden, in das Metall zu schneiden war es nötig eine eigene Vorlage zu fräsen. So löst sich die Technik von den bestehenden Wellen und dreidimensional anmutende, unregelmäßige Muster entstehen auf der Oberfläche. Die irritierende Wirkung von einem Gesicht direkt unter dem Gesicht des Trägers ist dabei ein besonderer Reiz.

Rosa Hirn: Stipendium 2014 (3 Monate)

„Am Ende eines Sommers“, Brosche

Hier stoßen zwei völlig verschiedene Welten gekonnt zusammen: Die traditionelle Guillochiertechnik, sichtbar in den wellenförmigen Oberflächen – zum einen. Zum anderen moderne CAD-Technologien, verbunden mit dem formgebenden Rapid-Prototyping-Verfahren. Alles zusammen manifestiert sich in einem Schmuckobjekt von besonderer architektonischer Klarheit und einem ebenso besonderen ästhetischen Reiz.

Satoshi Nakamura: Stipendium 2013 (3 Monate)

Frieda Dörfer: Stipendium 2013 (6 Monate) 

Frida Dörfer konzentriert sich in ihrem Werk auf das guillochierte Ornament. Die Wiederholung und Kombination einfacher Grundelemente wie Zickzack oder Welle, eröffnet ihr eine große Variationsvielfalt. Die changierenden Lichtreflexe des Guilloches gaukeln dem Betrachter mal eine textile Stofflichkeit, mal eine dreidimensionale Räumlichkeit vor, die die Hohlkörper der Kettenanhänger, Ringe und Armspangen flächendeckend umspannen.

http://www.frieda-doerfer.de/

Frieda Dörfer: Stipendium 2013 (6 Monate)

„Schmetterlinge“

Aus einzelnen seriellen Stanzteilen/Formen für Anhänger, Ohrringe oder Armbandglieder, die in Masse produziert wurden, ist durch neues Zusammenfügen und Kombinieren großer Unikatschmuck entstanden. Serielle Massenproduktion trifft Autorenschmuck. Schuppen, Gefieder oder Fell wurden aus teilweise guillochierten und mustergewalzten Plättchen zusammengestellt und so von ihrer eigentlichen Bestimmung als Anhänger/Ohrring entbunden.

Stephanie Hensle: Stipendium 2012 (3 Monate)

"Gefaltete Linien", Anhänger

Das Hauptaugenmerk liegt auf der historischen Technik des Guillochierens. Bei dieser Handgravur, die mit Hilfe einer Maschine bewerkstelligt wird, erhält die Linie eine unvergleichliche Brillanz und Tiefenwirkung, die die Faszination dieser Technik ausmacht. Das Ziel hierbei ist es, die Guilloche von der Fläche ins Dreidimensionale zu holen. Durch die „Faltung“ der guillochierten Bleche wird die Zweidimensionalität raumgreifend.

Christiane Köhne: Stipendium 2012 (3 Monate)

"Feder", Collier

Leichtigkeit ist das Attribut dieses Colliers. Die Fasermatte wird mit mehreren Tonnen Druck in Form gepresst, dabei verschwimmen die Grenzen zwischen massivem Blech und fedriger Leichtigkeit. Die zwischen den durchbrochenen Formen arrangierten Elemente erinnern daran, dass es sich hier in Wirklichkeit um Silber handelt. Material: Fasermatte Rondo

Fabian Jäger: Stipendium 2011 (6 Monate)

 

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